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Publié le mardi 18 novembre 2014
Besonders bei Säugetieren gibt es Tausende von Viren, die nach einem entsprechenden Anpassungsprozess potentiel auf den Menschen überspringen können. So hat das Ebolavirus seit 1976 kleine gut beherrschbare Epidemien in Zentralafrika verursacht.
Bedrohung durch neue Viren: heute Ebola, und was kommt morgen? Besonders bei Säugetieren gibt es Tausende von Viren, die nach einem entsprechenden Anpassungsprozess potentiel auf den Menschen überspringen können. So hat das Ebolavirus seit 1976 kleine gut beherrschbare Epidemien in Zentralafrika verursacht.
Die jetzige anhaltende Epidemie bietet reichlich Gelegenheit, sich an den Mensch anzupassen. Ebola ist nicht das erste Virus, das dies tut und sicher nicht das letzte. Veränderte Umweltbedingungen leisten dieser Entwicklung Vorschub.
Claude Muller hat Medizin in Köln und Chemie am Weizmann-Institut in Rehovot studiert. Er war Postdoc am National Cancer Institute in Bethesda, Maryland, und spezialisierte sich anschließend in innerer Medizin am Universitätskrankenhaus in Tübingen, bevor er 1991 Direktor des Institut für Immunologie des Laboratoire National de Santé und des CRP Santé wurde.
Er ist Honorarprofessor an der Universität Trier sowie apl. Professor am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg. Er ist Träger des Grand Prix en sciences biologiques des Institut Grand-Ducal und Autor von etwa 300 wissenchaftlichen Publikationen.
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Sprecher: Claude Muller, CRP Santé
Veranstaltung: Donnerstag, den 20. November 2014, 17:30 - 18:30
Ort: Campus Kirchberg, Auditoire B02
Les jeudis des sciences
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