Erster Platz beim IT One Paper-Award
Publié le vendredi 19 décembre 2014
Martin Kracheel und Walter Bronzi, beide Doktoranden am SnT, haben am ICT Editorial Contest der luxemburgischen IT One Gala teilgenommen – und für ihren Artikel über Innovationspotential bei Smartwatches prompt den ersten Platz belegt! Auf der IT One Gala, die diesmal am 9. Dezember im Konferenzzentrum Kirchberg stattfand, trifft sich seit 2007 die luxemburgische Szene der Informationstechnologie: IT-Entwickler, IT-Berater, IT-Manager, IT-Trainer, IT-Forscher… Neben Vorträgen, Networking und einem Dinner, werden auch eine Reihe Ehrungen vergeben, darunter dieses Jahr das erste Mal Preise für die drei besten eingereichten Artikel. „Der Aufruf zum Wettbewerb landete zufällig in meinen E-Mails“, erzählt Martin Kracheel „und da hatte ich die Idee mit Walter Bronzi und Hamed Kazemi, der nicht mehr an der Uni ist, etwas über Innovationen bei Smartwatches zu schreiben, da wir eine besitzen und damit schon herumexperimentiert haben“. Der Artikel sollte ein frei wählbares Thema rund um Technologien, Innovation und Transformation präsentieren und auch für Laien gut verständlich sein. Die Jury aus über 50 IT-Verantwortlichen verschiedenster Unternehmen aus Luxemburg bewertete sowohl die Bedeutung der Thematik wie auch die redaktionelle Qualität. 16 Artikel kamen in die nähere Auswahl. „Wir hatten gehofft, es vielleicht auf den dritten Platz zu schaffen, doch als dann Andere aufgerufen wurden, dachten wir uns schon, naja - es war trotzdem ein sehr schöner Abend…“. Doch dann kam die Überraschung: Martin Kracheel, Walter Bronzi und Hamed Kezemi wurden für den ersten Platz auf die Bühne gebeten! In ihrer Publikation mit dem Titel „A Wearable Revolution: Is the smartwatch the next small big thing?“ hatten sie zunächst die Geschichte der Smartwatch zusammengefasst, um dann die Frage zu stellen: „What is the real potential of a minicomputer on your wrist?“. Weil die Smartwatch sowohl die Funktion der Armbanduhr, wie auch des I-Phones übernimmt, könnte die intelligente Armbanduhr in Zukunft Aufgaben erfüllen, die unser Lebensstil verändern. Als Mittel für elektronische Zahlungen könnte die Uhr etwa Warteschlagen an Kassen reduzieren oder Zugtickets beim hineinspringen kaufen. Als Schlüssel könnte sie für Gäste sogar aus der Distanz Türen öffnen. Auch die sportlichen Aktivitäten könnten Arzt oder Krankenkasse direkt verfolgen und belohnen und es wäre sogar möglich, dass die Uhr ihre Farbe passend zur Kleidung verändert. Das Fazit der drei Autoren: „it’s really only a question of when will smartwatches become the next big thing”. An der Universität Luxemburg arbeiten sie zwar nicht direkt über Smartwatches, doch „mich interessiert alles, was einen Screen hat und womit Menschen umgehen“, meint Martin Kracheel, dessen Expertise im Bereich Human-Machine Interface liegt. Er arbeitet im Moment in der IGNITE Forschungsgruppe (Interaction, Games and Novel Interface Technologies) an einem Projekt über das Verkehrsverhalten in Luxemburg und wie man es mit Smartphones beeinflussen kann. Walter Bronzi arbeitet seinerseits im vehicular lab an Fahrzeug-zu-Fahrzeug Kommunikation mit Bluetooth 4.0 . Aber wer weiß, vielleicht gibt es auch irgendwann ein Smartwatch-Projekt… - - - |
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