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Hochschulrektorenkonferenz (HRK) tagt in Luxemburg

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Publié le mardi 14 janvier 2014

Rund 60 Rektoren, Präsidenten und Mitglieder deutscher Hochschulen von Rostock bis Tübingen treffen sich am 16. und 17. Januar erstmals an der Universität Luxemburg.

Ein gemeinsamer europäischer Raum für Forschung, in dem wissenschaftliche Erkenntnisse frei ausgetauscht werden, Forscher problemlos ihr Arbeitsland wechseln können und attraktive Bedingungen für ausländische Wissenschaftler herrschen – das ist seit dem Lissabon-Vertrag die Vision der Europäischen Union. Die Vollendung des “Europäischen Forschungsraums”, kurz ERA, soll noch in diesem Jahr erfolgen. Was dies für die Hochschulen und Universitäten bedeutet, ist die Leitfrage des ersten EU-Informations- und Strategietags für deutsche Hochschulleitungen vom 16. bis 17. Januar 2014 an der Universität Luxemburg.

Die Fachtagung wird ausgerichtet von der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), dem freiwilligen Zusammenschluss der staatlichen und staatlich anerkannten Universitäten und Hochschulen in Deutschland. Die HRK versteht sich als Stimme der Hochschulen gegenüber Politik und Öffentlichkeit und als Forum für den gemeinsamen Meinungsbildungsprozess der Hochschulen.

In Workshops und Podiumsdiskussionen werden die Hochschulexperten im Austausch mit Fachreferenten erörtern, wie sich die Hochschulen an die europäischen Vorgaben anpassen können und damit umgehen sollen: sei in der Personalpolitik, die sich auf internationale Bewerber einstellen muss, sei es beim freien Zugang zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen (“Open Access”) oder anderen Aspekten des Universitätsmanagements.

Neben HRK-Präsident Prof. Dr. Horst Hippler (Foto) sowie Rektor Rolf Tarrach und Verwaltungsdirektor Alfred Funk von der Gastgeberuniversität Luxemburg werden auch Prof. Dr. Helena Nazaré, Präsidentin der European University Association (EUA), sowie Vertreter der Hochschulrektorenkonferenzen aus Frankreich und Polen präsent sein.

“Wir freuen uns sehr, die HRK im Groβherzogtum begrüβen zu können”, so Rektor Rolf Tarrach. “Das EU-Gründungsland Luxemburg mit seiner besonders international vernetzten Universität erscheint uns als idealer Ort, um die Zukunft der Hochschulen in Europa zu diskutieren”.